März 2019

Rückblick So 31.03.2019

Was gut war:

Den Geburtstag des Mannes bei seiner Mutter zu feiern.
Produktive Arbeitstage (trotz unangenehmer Aufgaben).
Dass ich online Menschen habe, die meine politische Einstellung teilen.
Das Makeover für meine eigene Website.
An einem verregneten Sonntag Pizza zu bestellen.
Schulfreie Tage für den Sohn.
Eine Woche perfektes Frühlingswetter.
Den Ehemann nach einer Woche Fortbildung wieder bei uns zu haben.
Die Grillsaison zu eröffnen.
Die erfolgreiche Theaterpremiere des Sohnes.

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Zitate Mo 25.03.2019

Die Ahnungslosigkeit ist ja praktisch das Gebot der Stunde, das Nichtwissen das Leitmotiv der Zeit. Da kann man auch schon einmal hinschauen, ohne was gesehen zu haben. Oder hinhorchen und trotzdem nichts verstehen.

— Robert Seethaler

Seethaler, Robert: Der Trafikant. Kein & Aber AG Zürich – Berlin 2012, E-Book, Kindle Edition

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Februar 2019

Rückblick Do 28.02.2019

Was gut war:

Waldspaziergänge auf dem neu entdeckten Waldweg.
Der längst überfällige Friseurbesuch.
Wieder Kontakt mit einer sehr lieben Ex-Kommilitonin zu haben.
Die Geburtstagsgeschenke für die Lieblingstante.
Das Feedbackgespräch (Ende der Probezeit) für den Ehemann.
Urlaub für den urlaubsreifen Ehemann.
Ferien für den ferienreifen Sohn.

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Zitate Fr 15.02.2019

»Mach nicht die kleine Cheerleaderin für irgendjemand anderen«, sagte Mom. »Sei der Star in deiner eigenen Show. Selbst wenn du kein Publikum hast.«

— Jeannette Walls

Walls, Jeannette: Die andere Seite des Himmels. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2013, E-Book, Kindle Edition

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Januar 2019

Rückblick Do 31.01.2019

Was gut war:

Meine eigene Chefin zu sein.
Dass sich die Kinder meines Bruders über ihre Geschenke gefreut haben.
Die Geburtstagsnachfeier für den Sohn (Billard & Döner mit Freunden).
Dass der Sohn seine zu klein gewordene Gitarre an Neffe #2 weitergeben konnte.
Ein abgefucktes Thema offiziell abhaken zu können.
Endlich Sonne nach sehr vielen sehr trüben Wintertagen.
Das megagute Zeugnis des Sohnes nach seinem ersten Halbjahr am Gymnasium.
Familienspazierengänge mit und ohne Schnee.
Einfach so unter der Woche Kuchen zu backen.
Dedicate – A 30 Day Yoga Journey (Yoga with Adriene).

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Was weg kann: Bodyshaming

Textausgabe Fr 04.01.2019
Diversität statt Bodyshaming
Photo by Annie Spratt on Unsplash

Wir schreiben das Jahr 2019 und Bodyshaming ist immernoch überall. Wtf?

Wir haten Menschen wegen ihrer Hautfarbe, Augenfarbe, Haarfarbe, ihren Narben, Muttermalen, Pickeln, ihrem Muskel- und Körperfettanteil, ihrer Körperbehaarung, ihrer Körperform, ihrer Größe, der Größe einzelner Körperteile oder ihrer Behinderung. Dabei wachsen uns regelmäßig, quasi über Nacht, neue Problemzonen: #tighgap #bikinibridge #a4challenge. Aber keine Sorge, die alten Problemzonen bleiben uns erhalten und überhaupt, sei einfach du selbst, außer an deinem Körper ist etwas zu dunkel, zu hell, zu dick, zu dünn, zu viel, zu wenig, zu langweilig, zu auffällig, zu irgendwas. Dann bring das bitte mit teuren Pflegeprodukten, der richtigen Ernährung, regelmäßigem Sport oder einem kleinen chirurgischen Eingriff in Ordnung.

Sei einfach du selbst – niemand will deine Augenringe sehen

Und bitte verlass das Haus nicht ungeschminkt – niemand will deine Augenringe sehen. Stell dir einfach deinen Wecker etwas früher. Für einen natürlichen Look benötigst du lediglich einen guten Primer, Foundation, Make-Up, Puder, Liedschatten, Wimperntusche, Augenbrauenstift, Lippenstift und Rouge. So zauberst du dir nach der täglichen Pflege mit Reinigungsöl, Gesichtswasser, Peeling, Booster und Anti-Aging-Creme im Handumdrehen ein gesellschaftlich akzeptiertes Gesicht. Wenn du ein Mann bist, verwendest du Wasser und Seife, oder bist du schwul oder was?! Wenn du eine Frau bist und deinen Mitmenschen dein ungeschminktes Gesicht zumutest, bist du wahrscheinlich eine hässliche, männerhassende Feministin oder du siehst aber heute müde aus, bist du krank? Willkommen im Jahr 2019.

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Zitate Di 01.01.2019

Aber feministische Weltherrschaft ist keine Option. Erstens, weil Weltherrschaft generell keine Option ist, und zweitens, weil es um die Abschaffung von Herrschaft geht und nicht um ihre Umkehr. […]

Wir können versuchen, da wo wir sind, Unterdrückung abzuschaffen – und wir können versuchen, unsere eigene Welt zu beherrschen.

— Margarete Stokowski

Stokowski, Margarete: Untenrum frei. Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg 2016, 4. Auflage Oktober 2018, veröffentlicht im Rowohlt Taschenbuch Verlag, S. 160

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